Willkommen auf meiner Website

Diese Seite berichtet von meinen Aktivitäten zum Schutz der Bäume, insbesondere von meinem Einsatz für artgerechten Umgang mit Straßenbäumen in Städten.(Zeichnung: Brigitte Dubbick)

Über den gefährlichen und oft gedankenlosen Umgang mit Streusalz im Winterdienst aufzuklären, habe ich mir zur Aufgabe gemacht.  Seit vielen Jahren dokumentiere ich Streusalz-Schäden an Bäumen, schrieb Leserbriefe in der Tagespresse, hielt Vorträge vor dem Forst- und Grünflächenausschuss der Stadt Mölln.

Im Februar 2015 erschien in der Online-Zeitung herzogtum-direkt dieser Artikel über mein Engagement. Hier ein link zu einem Artikel aus 2014.

Seit 2013 habe ich streusalzgeschädigte Bäume durch das ganze Jahr fotografisch begleitet. Ich dokumentiere auch durch Fotos die Kumulation und ganzjährige Anwesenheit von Streusalz in der Umwelt, wie hier typische "Ausblühungen" auf stark gestreuten Gehwegen oder an Backstein-Gemäuer  (Aufnahmen vom Sommer 2014).

Ich bekomme natürlich auch Gegenwind zu spüren: ein Umweltthema, das so nah an unserem Alltag ist und uns zwingt, über unsere Bequemlichkeit und den übermächtigen Mobilitätszwang nachzudenken, ist nicht beliebt. Auch Politiker springen lieber auf spektakuläre Themen wie Fracking u.ä. auf - da kann man sicher sein, die  Aufregung und das Interesse der Menschen hinter sich zu haben.

Durch ein Whistleblowing gegenüber den Lübecker Nachrichten im März 2013 habe ich trotzdem versucht, die Problematik des kollektiven und gedankenlosen Salzstreuverhaltens  aufzuzeigen. Ich kritisierte (ohne Namensnennung) in einer E-mail das schädliche "Vorbildverhalten" von Rechtsanwälten, vor deren Kanzleien die Bürgersteige permanent den ganzen Winter hindurch gesalzen werden.

Damit brach ich ein Tabu. Das Verhalten von Juristen auch nur andeutungsweise kritisch an geltendem Recht zu messen, ist hoch riskant. - Die Tageszeitung hielt sich selbst aus der Schusslinie, indem sie meine Worte als "Leserbrief" unter meinem Namen veröffentlichte. Über mich brach dadurch eine Katastrophe herein. Bald drei Jahre wurde ich gerichtlich angefeindet.

Leider stellte sich die Zeitung im Gerichtsprozess nicht schützend vor mich - ihre Leserin - sondern half den Klägern, mich zu bekämpfen. Dafür wurden dann auch die Presse-Anwälte des mächtigen Madsack-Medienkonzerns aktiv, als Streithelfer auf der Seite der Kläger. Nachdem der Prozess auf dem zivilrechtlichen Wege mit einem geradezu absurden Urteil auf "Unterlassung eines Eindrucks" beendet wurde, stünde jetzt eine Schadenersatzklage gegen die Lübecker Nachrichten an. Dies würde mir noch einmal große Anstrengungen, nicht zuletzt auch materieller Art, abverlangen. Fachlich hochqualifizierte Anwälte müssten engagiert werden, um den Madsack-Anwälten paroli zu bieten.

Da die Zeitung den Möllner Leserbriefprozess mit Zensur belegt und bis jetzt kein einziges Wort darüber berichtet hat, versuche ich meine Leser durch diese Webseite zu informieren und natürlich auch um Unterstützung zu werben. Es ist eine schwere Aufgabe, fortgesetzte Entwertungen, Anfeindungen und Inkriminierungen abzuwehren und nicht in das eigene Selbstbild eindringen zu lassen.

Ich freue mich über Grußbotschaften, ermunternde Worte und informative Gast-Beiträge für meinen Blog genauso wie über Spenden für die Prozesskasse! Vielen herzlichen Dank!

Das Spendenkonto für die Streitkasse lautet: DE 16 6625 0030 0006 1060 25 - BIC: SOLADES1BAD

Konto-Inhaber: Beate Schicker

Bei Twitter finden Sie mich unter https://twitter.com/Saltytrees

(Streusalz-geschädigte Linde am Möllner ZOB, September 2015 / Foto: Beate Schicker)
 

Neuigkeiten

09.07.2016 22:01
Hier der Wortlaut meiner aktuellen Streusalz-Mail, die heute an den üblichen Empfängerkreis aus Medien, Politik und Gesellschaft ging... >> Liebe Leser, es geschah am 7. Juli 2016: im Eingangsbereich eines Lebensmittelgeschäfts in der Möllner Innenstadt kämpft ein Schwalbenkind, eingeklemmt...
04.05.2016 07:50
Hier ist der Text meiner 161. Streusalz-Mail im Wortlaut: >> Liebe Leser,   am heutigen Tag der Pressefreiheit möchte ich Sie anregen, über Whistleblower des Alltags nachzudenken. Wir Alltags-Whistleblower sind Menschen, die aus selbstlosen Motiven Missstände im “ganz normalen”...
17.04.2016 08:21
Die Bundesregierung hat auf Grundlage des §104 StGB entschieden, dass ein Strafverfahren gegen den TV-Moderator und Satiriker  Jan Boehmermann aufgrund einer Strafanzeige des türkischen Staatspräsidenten Erdogan wegen Beleidigung nach §103 StGB durchgeführt werden kann. Ein Aufschrei geht...
01.03.2016 10:55
Meine Petition zum Schutz der Umwelt vor dem Umweltgift Streusalz ist jetzt seit dem 18.2. online. H ier kann sie aufgerufen und mitgezeichnet werden! Ich hoffe auf zahlreiche Unterstützung, um dem wichtigen Anliegen zum Schutz unserer Umwelt und für einen nachhaltigen Winterdienst Nachdruck...
16.02.2016 10:50
Die Medienwelt ist in unseren Zeiten von harten Konkurrenzkämpfen, Sucht nach Aufmerksamkeit und fortwährender Manipulation von Emotionen geprägt. Dabei arbeiten Zeitungen - insbesondere auch im Online-Bereich - mit reißerischen Headlines, die Emotionen schüren und Feinbilder heraufbeschwören....
14.02.2016 11:47
Ich veröffentliche hier vorab den Text meiner Petition an den Umweltminister des Landes Schleswig-Holstein, Robert Habeck, den Schleswig-Holsteinischen Landtag und das Umweltbundesamt. >> PETITION: Der bis dato ungebremste Einsatz von Streusalz im öffentlichen und privaten Winterdienst hat...
19.01.2016 18:05
Für mich als Einzelaktivistin, die keine Organisation oder Partei im Rücken hat, ist publizistische Unterstützung ungemein wichtig und wertvoll. Besonders freue ich mich deshalb heute über eine e-mail der Grünen-Fraktion im Leipziger Stadtrat. Ich unterrichtete die Fraktion in einer e-mail über...
15.01.2016 13:57
Heute morgen schrieb ich unserem Bürgermeister Jan Wiegels und der CDU-Kandidatin für das Bürgermeisteramt Anja Reimann, eine e-mail mit folgendem Text: >>Sehr geehrter Herr Bürgermeister Wiegels, sehr geehrte Frau Reimann,  was die Umwelt betrifft – insbesondere den Winterdienst –...
13.01.2016 14:10
Heute ist von einem Spender aus Bad Liebenzell eine freundliche Spende von 50 Euro auf meinem Konto eingegangen. Darüber freue ich mich sehr - ich habe ja bereits mehrmals geschildert, welche enormen Summen der Prozess um den ohne meine Erlaubnis veröffentlichten "Leserbrief" verschlungen hat und...
20.12.2015 11:31
Die Kläger des Möllner Leserbriefprozesses (Rechtsanwälte aus meiner Nachbarschaft) können offenbar nicht einmal die Kostenfestsetzung der zweiten Instanz abwarten: sie wollen "Ihr" Geld von der verlorenen ersten Instanz wiederhaben, und zwar sofort. Sie haben ein Mahnverfahren gegen mich eröffnet....
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